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Samstag, 4. Januar 2014

Rückblick

Mit diesem (vorläufigen letzen) Post möchte ich nochmals zurück blicken. Einerseits auf die Welt des Digitalen Marketings und andererseits auf den Unterricht an der Berner Fachhochschule (Digital Marketing) von Bruno Bucher.

Im Bereich des Digitalen Marketings hat sich - vor allem für mich persönlich - viel verändert. Denn bis Semesterbeginn wusste ich nicht einmal, dass Digital Marketing quasi eine Wissenschaft für sich ist. :)

In einem interessanten Artikel von Katja von der Burg, der Geschäftsführerin der Online-Marketingagentur Projecter, wurden die wichtigsten Themen des Online-, bzw. Digital Marketing Jahrs 2013 nochmals aufgegriffen. Das wichtigste in Kürze:


  • Die Nutzer tätigen Recherchen zu einem Produkt oder einer Dienstleistung vermehrt von einem anderen Gerät, als sie den Kauf schliesslich tätigen. Dies erschwert einerseits das Tracking, andererseits wird es um so wichtiger, alle (Online-) Kommunikationskanäle parallel einzusetzen.
  • Social Media ist nach wie vor kein Verkaufskanal und wird es vermutlich vorerst auch nicht werden.
  • Facebook hat im vergangenen Jahr die organische Verbreitung von Unternehmen und Produkten eingeschränkt und will, dass die Unternehmen dadurch vermehrt auf Anzeigen setzen. 
  • Facebook hat die Möglichkeiten der Werbeanzeige-Formaten merklich eingeschränkt. Viele dieser Formate hatten jedoch das selbe Ziel - also ist ein "Aufräumen" in diesem Bereich sicherlich sinnvoll.
  • Bei Google+ fand diesen Frühling ein erstes Redesign statt. Weiter ist auch die Einführung von geschlossenen Gruppen auf Google+ eine sinnvolle Neuerung.
  • Puncto Twitter wurden im 2013 zwei Meilensteine gesetzt: Einerseits tat es Twitter Facebook gleich und ging an die Börse. Andererseits wurde Vine integriert, was es den Nutzern möglich macht, kurze Videos mit dem Handy aufzunehmen und anschliessend direkt zu twittern.

  • Im 2013 hat Google gefühlt so viele Updates und Produkte im Bereich Adwords veröffentlicht wie noch nie.
  • In diesem Jahr tauchte das Buzzword Content Marketing überdurchschnittlich häufig auf. 
Soviel zu den wichtigsten Punkten im Hinblick auf das Digital Marketing Jahr 2013. Es bleibt spannend, was der positive Trend dieser "Wissenschaft" im 2014 bringt.

Nun, wie zu Beginn bereits erwähnt möchte ich an dieser Stelle auch einige Worte über den lehrreichen Unterricht von Bruno Bucher verlieren... Er hat es definitiv verdient.

Anfangs war ich persönlich sehr skeptisch, was das Modul Digital Marketing betraf. Jedoch wurde die ganze Thematik mit jeder Unterrichtsstunde und jedem Blog interessanter. Obwohl es zu Beginn für meinen Geschmack etwas zu technisch war, beispielsweise mit dem Gastreferenten von Apps with Love, habe ich dennoch Vieles gelernt. Besonders bemerkenswert finde ich, dass die Berner Fachhochschule einerseits überhaupt eine Chance gibt (Digital Marketing ist ja aktuell in der gängigen Praxis noch nicht so weit verbreitet - viel zu wenig!) und andererseits dass Herr Bucher die Herausforderung annimmt und versucht, uns Studenten diese komplexe Welt in einigen wenigen Unterrichtsstunden so umfassend wie möglich näher zu bringen. Dies ist ihm - meiner Meinung nach - gut gelungen. Zumindest bei mir hat er das Interesse für das Marketing in der Digitalen Welt geweckt. Auch nach dem Abschluss dieses Moduls werde ich die Entwicklungen gespannt weiterverfolgen und wer weiss, vielleicht wird in den kommenden Wochen und Monaten sogar wieder mal ein Digital Marketing Blog-Eintrag von mir im Netz erscheinen. :)

Somit wäre dies jedoch vorläufig der letzte Eintrag meinerseits. Ich danke allen meinen Lesern fürs followen und wünsche Allen nur das Beste fürs neue Jahr!

Bye, 
Nadja


Montag, 2. Dezember 2013

Vom Blog zur Webseite

Wer Blogs schreiben kann, kann auch Webseiten erstellen?

- Ja!

Google+-Konten sind sehr vielseitig. Herr Bruno Bucher erklärte uns letzten Freitag im Unterricht, dass damit auch Webseiten erstellt werden können. Meine Neugier war extrem gross und so begann ich, am Wochenende eine eigene Webseite für das Hobby von mir und meinem Partner zu erstellen.


neu erstellte Webseite über sites.google.com

Anfangs gestaltete sich das Ganze relativ schwierig, da ich dummerweise eine bereits erstellte Vorlage wählte. Da waren viele Texte, Navigation, etc. bereits vorgegeben und ich musste nachträglich alles auf unsere Bedürfnisse abstimmen. Wer also auch eine Webseite über sites.google.com erstellen möchte, der ist gut beraten, wenn er eine leere Vorlage wählt und dann nicht alles nachträglich löschen/anpassen muss.

Hat man aber erst einmal einen Überblick, was man wo einstellen muss, kommt man doch relativ schnell vorwärts. Wäre da nicht die Frage der Inhalte der Webseite....

Rein formell kann jedoch viel personalisiert und nach den eingenen Wünschen eingestellt werden. Farben, Hintergründe, Schriften, Layout, etc - alles kann individuell angepasst werden. Ich war sehr erstaunt, was alles möglich ist! Mit unserer Webseite vom Team Sprecher Motorsport bin ich erst am Anfang - Vieles muss noch definiert und eingefügt werden. Doch das Grundgerüst steht und mit jedem neuen Eintrag kommt die Übung.

Allerdings scheint die Sache mit der Einbindung vom Picasa Webalbum unter "Galerie" noch nicht ganz einwandfrei zu funktionieren. Wer weiss, an was es liegen könnte - ich wäre für Hinweise sehr dankbar! Grundsätzlich finde ich die Möglichkeit zur Einbindung der Galerien super praktisch - vorausgesetzt, es funktioiert.

Am interessantesten finde ich persönlich die "Spielereien", die links in der Navigationsspalte eingefügt werden können. So ist es beispielsweise möglich, Countdown's einzufügen, die die Tage bis zu einem bestimmten Ereignis herunterzählen. Weiter können individuelle Textfelder oder die berühmte g+1 - Schaltfläche hinzugefügt werden. Wer bei Google+ einigermassen vernetzt ist und die verschiedenen Anwendungen verwendet, kann mit relativ kleinem Aufwand eine gute und schöne Seite gestalten. Auch ein direkter Link zu einer anderen Webseite kann eingefügt werden (siehe "Das RacingTeam.ch").

Natürlich steht mir noch viel Arbeit bevor, trotzdem macht es viel Spass, mit im Grunde einfachen Mitteln, eine eigene Webseite zu erstellen! Sollte sich jemand schon besser auskennen und mir Tipps für eine effiziente Arbeitsweise geben können, bin ich gerne für Inputs offen! Zudem stellt sich für mich die Frage, ob die URL für die Webseite noch personalisiert werden kann (ohne den Zusatz sites.google.com/site/xxxx). Muss meinerseits noch recherchiert werden. Ansonsten geniales Instrument!

Wer kein oder nur wenig Budget für eine eigene Webseite hat, jedoch gerne eine hätte, ist mit Sites.google.com sehr gut bedient - empfehlenswert!




Montag, 18. November 2013

Wie weit reicht der Einfluss des Internets?

Anonymous (englische Aussprache [əˈnɒnɪməs], vom griechischen ανώνυμος für „namenlos“)
(Wikipedia, 2013)
 
 
Anonymous ist eine der bekanntesten Aktivisten- und Hackergruppen weltweit. Was als Zusammenschluss aus Benutzern diverser Internet- und Bloggerforen angefangen hat, ist heute eine ansehnliche Legion - wie sie sich selber bezeichnen - aus teilweise professionellen Hackern. Die Zahl der Anhänger kann nicht genau bestimmt werden, da es nur ein loser Zusammenschluss der Internetuser ist, wobei jeder Aktivist selber entscheiden kann, an welchen Aktionen er teilnehmen will und an welchen nicht.
 
 
Die drei bekanntesten Aktionen von Anonymous sind Operation Payback, Operation Sony und Operation Zeta.
 

Flyer Operation Payback (Wikipedia, 2013).

Natürlich wäre es utopisch, den Einfluss von Unternehmen und "normalen" Blogs mit der weitreichenden Macht des Netzwerks Anonymous zu vergleichen. Dennoch lässt sich anhang des obigen Beschriebs erahnen, welche Ausmasse bei einer professionellen Verwendung des Internets erreicht werden können.

Ich persönlich kannte vor dem Besuch des Moduls Digital Marketing an der Berner Fachhochschule bei Herrn Bruno Bucher nur die "normalen" Internet-Gebrauchsarten wie Recherchen auf Google, Profil bei Facebook, Profil bei Xing - das wars dann auch fast schon. Blogs kannte ich bis dahin nur vom "hören sagen". Mittlerweile habe ich mit etwas genauer mit dem Thema Blogs beschäftigt und bin immer wieder erstaunt, was man damit alles machen kann.

Leider ist Blogging in der Schweiz (noch) nicht so verbreitet wie besipielsweise in den USA. Dennoch arbeiten bekannte Unternehmen mit Blogs: So beispielsweise Coca Cola, (natürlich) Google oder Kägi AG. Tatsächlich exisitert sogar ein Blog Verzeichnis der Schweiz, wo Blogs angemeldet werden können und auf dieser Seite dann angezeigt werden. Sozusagen das ein Blog-Telefonbuch. :)

Ein guter Auftritt im Internet über diverse Kanäle ist durchaus empfehlenswert für Unternehmen. So können sie Ihre Produkte/Dienstleistungen für ein breiteres Publikum bekannt machen und sich mittels Inszenierung, Storytelling oder Staging von den Konkurrenzanbietern differenzieren. Insbesondere die Inzenierung von Shops, Produkten oder Unternehmen ist nicht zu unterschätzen. Jeder und Jede von uns kennt die Valora kKiosks. Sie denken, die Einrichtung dieser Kiosks ist zufällig entstanden?

Weit gefehlt! Das Gegenteil beweist Ihnen dieses Video der Habegger AG:

http://www.youtube.com/watch?v=MKjhWpU-FBI

Dies ist ein Paradebeispiel der Inszenierung. Ohne dass es der Kunde merkt, wird er hier bestimmten Reizen ausgesetzt, die ihn dazu bewegen sollen, zu kaufen und zu konsumieren.

Wir Kunden sind uns in keinster Weise bewusst, wie wir von solch ausgeklügelten Inszenierungen angelockt und beeinflusst werden. Unsere Aufmerksamkeit wird - von uns unbemerkt - auf Gegenstände oder Bilder gelenkt und Dinge, die als Zufällig erscheinen oder über die sich ein Kunde bewusst keine Gedanken macht, sind seitens Unternehmen geschickt inszeniert.

Weitere Beispiele einer Inzenierung:
Bei Kleiderläden schauen Modepuppen mit dem Kopf immer Richtung Eingang, Gegenstände werden mit einer Bemalung der Wand dahinter ins Blickfeld des Kunden gerückt, bei IKEA sind die Ausstellungsstücke immer genau wie im Katalog ausgestellt (Kobination, Platzierung, ect). Das sind nur einige kleine Beispiele von Inszenierungen. Jedoch werden sie bei genauerem Überlegen den Einen oder Anderen von Ihnen bekannt vorkommen.

Ich persönlich werde jedenfalls nicht mehr mit den gleichen Augen durch ein Shoppingcenter laufen. Ich werde mich bewusster auf solche Inszenierungen achten und ihre Wirkung auf mich bewusster wahrzunehmen. Jedoch könnte es auch gut sein, dass beim nächsten Betreiten eines Geschäfts wieder die Frau in mir durchkommt und die guten Vorsätze schneller vergessen sind als mir lieb ist.